DIE GRÜNEN IN ESSLINGEN

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Die Zukunftswerkstatt der Grünen Esslingen stößt auf großes Interesse.

Nachbetrachtung und Zwischenergebnisse. 

 

 

Politikverdrossenheit? Bei der Zukunftswerkstatt für Esslingen war davon nichts zu spüren. Rund 50 Esslinger Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Workshop-Angebot des Grünen Ortsverbands. In sechs Gruppen diskutierten sie am Samstag, den 20.4., zusammen mit den Grünen Gemeinderäten, Mitgliedern des Ortsverbands, der Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr und dem Bundestagskandidat Jürgen Menzel, über die sechs Themen Städtebau, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Soziales & Gesundheit sowie Umwelt & Energie.

 

Zu jedem der sechs Gebiete brachten die Teilnehmenden aus den vielfältigen Berufs- und Bevölkerungsgruppen kompetente Ideen und spannende Anregungen mit. 

 

Hinter jedem der Themen standen auch aktuelle Debatten: zum Flächennutzungsplan, Einsparungen im städtischen Haushalt, zur Erweiterung der Stadtbücherei, des Stadtmuseums und der Villa Merkel, der Reform des Schulwesens, der geplanten Krankenhaus-Fusion oder zu Windrad-Standorten im Schurwald. Ziel und Erfolg der Veranstaltung war es, über diese Diskussionen hinaus programmatische Perspektiven zur Kommunalwahl 2014 zu entwickeln. Eine Fortsetzung ist geplant: Alle sechs Gruppen wollen im Dialog bleiben und stehen auch weiteren Interessierten offen. (Bei Interesse bitte beim Ortsvorstand melden). Themen, die beim ersten Treffen aus Zeitgründen nur angeschnitten werden konnten - wie etwa die Verkehrspolitik - sollen dann weiter vertieft werden. Bürgerbeteiligung, so die Überzeugung des Grünen-Ortsverbands, darf nicht erst beginnen, wenn in Parlamenten und Gremien bereits Vorentscheidungen getroffen wurden, sondern müssen Grundlage der Politik sein.

 

Städtebau

 

Der Workshop zur Stadtplanung war noch geprägt von der Diskussion um den zurückgenommenen Vorentwurf zum Flächennutzungsplan, gegen den sich einige der Teilnehmer selbst engagiert hatten. So bestand Konsens, dass eine fixe Einwohnerzahl nicht das entscheidende Kriterium für die weitere Gestaltung der Stadt sein dürfe. Viel wichtiger seien Themen demographische Wandel, Wohnen für Familien oder das Verhältnis von bebauten zu unbebauten Flächen. Kurz: Ein neues Miteinander soll über die zukünftige Gestaltung der Stadt bestimmen.

 

Wirtschaft

 

Notwendige Kürzungen nach der Finanzkrise 2008 haben das Problem einer nachhaltigen Finanzierung kommunaler Aufgaben wieder ins Bewusstsein gerückt. Diskutiert wurde, wie es gelingen könne, Gewerbetreibende in Esslingen zu halten und neben der Automobilindustrie neue Akzente zu setzen. Dazu gab es eine Fülle von Anregungen und Vorschlägen: etwa zur Förderung von Existenzgründungen und nachhaltigen neuen Investitionen, zur Vernetzung und Information sowie der besseren Nutzung der Bildungs- und Ausbildungsressourcen vor Ort.

 

Kultur

 

Kultur im engeren Sinne der Kultureinrichtungen und Veranstaltungen, aber auch im weiteren Sinne des sozialen Miteinanders war Thema eines Workshops, der an erster Stelle beklagte, dass das reiche Esslinger Kulturprogramm nach innen und außen nicht ausreichend kommuniziert werde. Insbesondere fehlen in Esslingen Räume für Kunst, bezahlbare Ateliers ebenso wie Ausstellungsräume. Ein weiteres Thema war die Teilhabe von Migranten am lokalen Kulturgeschehen.

  

Bildung

 

Bestimmendes Thema des Bildungs-Workshops war das vom Gemeinderat nahezu einstimmig favorisierte Zwei-Säulen-Modell aus Gemeinschaftsschule und Gymnasium. Die Umsetzung des Gesamtkonzept für die Esslinger Bildungslandschaft steht an - mit dem Ziel des Erhalts der vorhandenen Schulstandorte bei gleichzeitiger Überwindung der frühen Selektion durch individuelles Lernen in heterogenen Gruppen. Freilich bleiben auf Seiten von Eltern und Lehrern derzeit noch viele Unsicherheiten.

  

Soziales & Gesundheit

 

Viele persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden des Workshops Soziales & Gesundheit machten deutlich, dass über die Beschlüsse zur Krankenhausfusion hinaus künftig noch gewaltige Herausforderungen auf die Stadtgemeinschaft zukommen werden. Neben der stationären Krankenversorgung, waren weitere Themen insbesondere erforderliche Verbesserungen in der Altenpflege, der ambulanten Psychiatrie und bei der Betreuung von Jugendlichen und Migranten.

  

Umwelt & Energie

 

Der Workshop Umwelt & Energie ging bewusst nur am Rande auf aktuelle Streitfragen zu einzelnen Windkraft-Standorten ein. Vielmehr schilderte Jürgen Menzel, der Bundestagskandidat der Grünen Esslingen und Berater der Landtagsfraktion, zunächst die bundes- und landespolitische Beschlusslage, um nach den Spielräumen für eine Dezentralisierung der Energieversorgung zu fragen. Diskutiert wurden unterschiedlichste Ansätze einer lokalen Energieerzeugung seitens der Kommune und der Bürgerschaft.

24.01.2012

Esslinger Grüne widersprechen Junger Union

Der Ortsvorstand der Esslinger Grünen erteilt der Forderung des Kreisverbands der Jungen Union, die Umsetzung der Gemeinschaftsschule zu stoppen, eine klare Absage und wundert sich über deren seltsame Interpretation.

„Es ist doch völlig absurd zu glauben, die Bürgerinnen und Bürger in Baden-Württemberg wollten keine Gemeinschaftsschule. Das Gegenteil ist doch der Fall: In Esslingen haben wir einen breit getragenen Beschluss des Esslinger Gemeinderats für ein Zwei-Säulen-Modell aus Gymnasien und Gemeinschaftsschulen, dem auch die CDU-Fraktion mehrheitlich zugestimmt hat", folgert Ortsvorstand Helmut Müller-Werner.

„Die Junge Union sollte sich langsam damit abfinden, dass wir keine Politik von oben herab betreiben. Wenn alle Beteiligten vor Ort eine Gemeinschaftsschule wollten, dann sollte sie sich an dem Entwicklungsprozess auch konstruktiv beteiligen", ergänzt Vorstandskollege Andreas Fritz.

Auch zeige die vom Gesamtelternbeirat der Esslinger Schulen (GEB)organisierte und sehr gut besuchte Veranstaltung zur Gemeinschaftsschule im Neckar-Forum am vergangenen Montag, dass das Interesse an der neuen Schulform sehr groß sei.

 

Jürgen Menzel ist grüner Bundestagskandidat für den Wahlkreis Esslingen

 

Die Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben den langjährigen Gemeinde- und Kreisrat Jürgen Menzel als Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Esslingen nominiert. Der 48jährige Diplom-Ingenieur gilt als ausgewiesener Energieexperte. Menzel hat sich parteiintern auf Landes- und Bundesebene sowie in Fachkreisen beim Rückkauf von örtlichen Stromnetzen und Stadtwerke-Neugründungen einen Namen erworben. Beruflich war Menzel lange Jahre in der Planung von Passivhäusern und der Energieberatung sowie im kommunalen Energiemanagement tätig. „Das Gelingen der Energiewende ist eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit“, ist sich Menzel sicher. Klimaschutz, Energieeffizienz und Netzausbau – diese Themen würde Menzel gern künftig in Berlin beackern. „Ich möchte mich im Bundestag intensiv dem Thema Netzausbau widmen“, erklärt Menzel seine Motivation." Dabei ist ihm die Bürgerbeteiligung beim Ausbau der Erneuerbaren Energien ein besonderes Anliegen. Da passt es auch, dass der lange Jahre alleinerziehende Vater zweier inzwischen erwachsener Söhne auch seine praktische Erfahrung für eine familienfreundlichere Arbeitswelt einbringen will. „Da die Väter regelrecht im Beruf festgekettet sind, müssen die Möglichkeiten zur Übernahme väterlicher Verantwortung noch erheblich verbessert werden“, so Menzel.

 

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Menzel auf chancenreichen Listenplatz

 

Beim Landesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen in Böblingen wurde Jürgen Menzel, Kandidat für den Bundestag im Wahlkreis Esslingen, auf Platz 20 der Landesliste gewählt.

Gibt es bei der Bundestagswahl ein Wahlergebnis für die Grünen in Baden-Württemberg, das mit dem Ergebnis der Landtagswahl 2011 vergleichbar ist, kann dieser Platz nach dem neuen Wahlrecht durchaus chancenreich sein.

 

Der Esslinger Gemeinde- und Kreisrat, Jürgen Menzel, konnte sich in seiner Bewerbungsrede als ausgewiesener Energiefachmann auszeichnen. Er kritisiert die schwarz-gelbe Bundesregierung: „Sie überträgt der Bevölkerung die Hauptlasten der Energiewende, nimmt aber weite Teile der Industrie davon aus. Diese Lastenverteilung ist unfair und kontraproduktiv für die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung.“

 

Zur Internetseite von Jürgen Menzel

Lindlohr betont Handlungsbedarf

Esslinger Zeitung vom 17. August 2012

ESSLINGEN: Grünen-Politikerin besucht Flüchtlinge – Landkreis braucht Unterkünfte

Ein Besuch der Flüchtlinge, die in der Rennstraße in Esslingen wohnen, hat der Grünen-Politikerin Andrea Lindlohr wichtige Erkenntnisse vermittelt. Dem Landkreis und der Arbeiterwohlfahrt bescheinigte sie gestern gute Arbeit. Sie nahm aber auch die Überzeugung nach Hause, dass das Land auf diesem Gebiet gefordert ist. mehr...

Andrea Lindlohr, Mitglied des Landtages und Thomas Rother, Mitglied des Ortsvorstandes

März 2012

Grüne treten "Courage – Bündnis gegen Rechtsextremismus" bei.

„Die Morde der rechtsextremistischen NSU zeigen, dass wir solche couragierten Initiativen gegen Rechts dringend brauchen, um Rassismus die Stirn zu bieten. Wir müssen uns vor Ort dafür einsetzen, dass niemand wegen seiner Staatsangehörigkeit, Hautfarbe, Religion oder sexuellen Orientierung diskriminiert wird", so Lindlohr.

Thomas Rother vom Ortsvorstand der Esslinger Grünen betont: „Esslingen ist eine weltoffene und tolerante Stadt, in der über hundert verschiedene Nationen und Kulturen zusammen leben. Rechtsextremistisches Gedankengut oder gar Gewalt gehören nicht hierher und dürfen vor Ort keine Chance haben." Landtagsabgeordnete und grüner Ortsverein werden die Arbeit von „Courage – Bündnis gegen Rechtsextremismus" unterstützen und freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten.

Endlich zu Ökostrom wechseln.

Die Infos zu unserer Ökostromkampagne und unseren Flyer finden Sie auf den Seiten des Kreisverbandes. mehr... 

 

Die Stuttgarter Zeitung zur Ökostromkampagne der Esslinger Grünen. mehr...

Mit Rollstuhl und Rollator durch die Innenstadt

Eine Probefahrt mit dem Rollstuhl oder dem Rollator (fahrbare Gehhilfe) ermöglichten wir in der Esslinger Innenstadt. 

Die tägliche Erfahrung von geh- und körperbehinderten Einwohnern unserer Stadt zeigt, dass es nicht einfach ist sich über das romantische Kopfsteinpflaster zu bewegen. Die Fraktion der Grünen im Gemeinderat hat deshalb beantragt, dass nach und nach eine Wegenetz durch die Innenstadt geschaffen wird, welches eine rüttelfreie Fahrt mit dem Rollstuhl, dem Rollator, sowie mit Kinderwägen ermöglicht. Ein hohes Maß an Eigenständigkeit für Menschen, die beim Gehen eingeschränkt oder behindert sind muss ein Ziel unserer Stadtentwicklung werden. Eine gehfreundliche Pflasterspur  durch die Innenstadt wird eine große Hilfe gegen die vielfältigen Einschränkungen bringen.

 

Zu diesem Thema auch ein Artikel aus der Stuttgarter Zeitung. mehr...