DIE GRÜNEN IN ESSLINGEN

Zu folgenden Terminen laden wir Sie herzlich ein:

Haben Sie Fragen? Bitte wenden Sie sich an unseren Ortsvorstand Helmut Müller-Werner

 

 

Öffentliche Ortsmitgliederversammlung OV Esslingen

Mittwoch, 5. Juni 2013

19.30 Uhr im Kaffeehaus Sonne, Am Blarerplatz 8, Ecke Küferstraße

 

Tagesordnung folgt

Zur Onlinedebatte zum Mitgliederentscheid

Mitgliederentscheid am Samstag, 8. Juni

 

Am 8. und 9. Juni 2013 entscheiden die Grünen-Mitglieder über die neun politischen Projekte, die ins Zentrum des Bundestagswahlkampfs gerückt werden. Die Mitglieder wählen diese Schwerpunkte aus dem Wahlprogramm aus, das der Bundesparteitag am 26. - 28. April beschließt.

 

Die Kreismitgliederversammlung zur Abstimmung wird im KV Esslingen eine Nachmittagsveranstaltung sein.  

Abstimmung über die Schlüsselprojekte im Da Mamma,

Bahnhofstraße 17, 73240 Wendlingen, am Samstag, 8. Juni, ab 14 Uhr

Mittwoch, 12. Juni 2013

ab 18.00 Uhr

Bürgersprechstunde mit Andrea Lindlohr MdL

Bürgersprechstunde in Esslingen, Wahlkreisbüro,

Bahnhofstraße 31, 73728 Esslingen

 

Bitte vereinbaren Sie eine Uhrzeit. Telefonisch unter 0711/ 93 34 60 19 oder per Mail an andrea.lindlohr[a]gruene.landtag-bw.de

http://www.andrea-lindlohr.de

 

 

 

 

 

Menschenkette gegen Rechts

zwischen Bietigheim-Bissingen und Heilbronn 

Samstag, 6. Juli 2013

 

http://menschenkette-gegen-rechts.de


 

Nachfolgend zur Information eine Auswahl  schon vergangener Termine:

Die Zukunftswerkstatt der Grünen Esslingen stößt auf großes Interesse.

Nachbetrachtung und Zwischenergebnisse. 

 

 

Politikverdrossenheit? Bei der Zukunftswerkstatt für Esslingen war davon nichts zu spüren. Rund 50 Esslinger Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich am Workshop-Angebot des Grünen Ortsverbands. In sechs Gruppen diskutierten sie am Samstag, den 20.4., zusammen mit den Grünen Gemeinderäten, Mitgliedern des Ortsverbands, der Landtagsabgeordneten Andrea Lindlohr und dem Bundestagskandidat Jürgen Menzel, über die sechs Themen Städtebau, Wirtschaft, Kultur, Bildung, Soziales & Gesundheit sowie Umwelt & Energie.

 

Zu jedem der sechs Gebiete brachten die Teilnehmenden aus den vielfältigen Berufs- und Bevölkerungsgruppen kompetente Ideen und spannende Anregungen mit.

 

Hinter jedem der Themen standen auch aktuelle Debatten: zum Flächennutzungsplan, Einsparungen im städtischen Haushalt, zur Erweiterung der Stadtbücherei, des Stadtmuseums und der Villa Merkel, der Reform des Schulwesens, der geplanten Krankenhaus-Fusion oder zu Windrad-Standorten im Schurwald. Ziel und Erfolg der Veranstaltung war es, über diese Diskussionen hinaus programmatische Perspektiven zur Kommunalwahl 2014 zu entwickeln. Eine Fortsetzung ist geplant: Alle sechs Gruppen wollen im Dialog bleiben und stehen auch weiteren Interessierten offen. (Bei Interesse bitte beim Ortsvorstand melden). Themen, die beim ersten Treffen aus Zeitgründen nur angeschnitten werden konnten - wie etwa die Verkehrspolitik - sollen dann weiter vertieft werden. Bürgerbeteiligung, so die Überzeugung des Grünen-Ortsverbands, darf nicht erst beginnen, wenn in Parlamenten und Gremien bereits Vorentscheidungen getroffen wurden, sondern müssen Grundlage der Politik sein.

 

Städtebau

 

Der Workshop zur Stadtplanung war noch geprägt von der Diskussion um den zurückgenommenen Vorentwurf zum Flächennutzungsplan, gegen den sich einige der Teilnehmer selbst engagiert hatten. So bestand Konsens, dass eine fixe Einwohnerzahl nicht das entscheidende Kriterium für die weitere Gestaltung der Stadt sein dürfe. Viel wichtiger seien Themen demographische Wandel, Wohnen für Familien oder das Verhältnis von bebauten zu unbebauten Flächen. Kurz: Ein neues Miteinander soll über die zukünftige Gestaltung der Stadt bestimmen.

 

Wirtschaft

 

Notwendige Kürzungen nach der Finanzkrise 2008 haben das Problem einer nachhaltigen Finanzierung kommunaler Aufgaben wieder ins Bewusstsein gerückt. Diskutiert wurde, wie es gelingen könne, Gewerbetreibende in Esslingen zu halten und neben der Automobilindustrie neue Akzente zu setzen. Dazu gab es eine Fülle von Anregungen und Vorschlägen: etwa zur Förderung von Existenzgründungen und nachhaltigen neuen Investitionen, zur Vernetzung und Information sowie der besseren Nutzung der Bildungs- und Ausbildungsressourcen vor Ort.

 

Kultur

 

Kultur im engeren Sinne der Kultureinrichtungen und Veranstaltungen, aber auch im weiteren Sinne des sozialen Miteinanders war Thema eines Workshops, der an erster Stelle beklagte, dass das reiche Esslinger Kulturprogramm nach innen und außen nicht ausreichend kommuniziert werde. Insbesondere fehlen in Esslingen Räume für Kunst, bezahlbare Ateliers ebenso wie Ausstellungsräume. Ein weiteres Thema war die Teilhabe von Migranten am lokalen Kulturgeschehen.

 

Bildung

 

Bestimmendes Thema des Bildungs-Workshops war das vom Gemeinderat nahezu einstimmig favorisierte Zwei-Säulen-Modell aus Gemeinschaftsschule und Gymnasium. Die Umsetzung des Gesamtkonzept für die Esslinger Bildungslandschaft steht an - mit dem Ziel des Erhalts der vorhandenen Schulstandorte bei gleichzeitiger Überwindung der frühen Selektion durch individuelles Lernen in heterogenen Gruppen. Freilich bleiben auf Seiten von Eltern und Lehrern derzeit noch viele Unsicherheiten.

 

Soziales & Gesundheit

 

Viele persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden des Workshops Soziales & Gesundheit machten deutlich, dass über die Beschlüsse zur Krankenhausfusion hinaus künftig noch gewaltige Herausforderungen auf die Stadtgemeinschaft zukommen werden. Neben der stationären Krankenversorgung, waren weitere Themen insbesondere erforderliche Verbesserungen in der Altenpflege, der ambulanten Psychiatrie und bei der Betreuung von Jugendlichen und Migranten.

 

Umwelt & Energie

 

Der Workshop Umwelt & Energie ging bewusst nur am Rande auf aktuelle Streitfragen zu einzelnen Windkraft-Standorten ein. Vielmehr schilderte Jürgen Menzel, der Bundestagskandidat der Grünen Esslingen und Berater der Landtagsfraktion, zunächst die bundes- und landespolitische Beschlusslage, um nach den Spielräumen für eine Dezentralisierung der Energieversorgung zu fragen. Diskutiert wurden unterschiedlichste Ansätze einer lokalen Energieerzeugung seitens der Kommune und der Bürgerschaft.

 

Esslinger Dialog- Was darf Energie kosten? 

Dezember 2012

 

mit Andrea Lindlohr MdL

Helmfried Meinel, Ministerialdirektor im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Ursula Sladek, Vorstand Elektrizitätswerke Schönau

Rainer Reichhold, Präsident Handwerkskammer Region Stuttgart

 

Zum Bericht aus der Esslinger Zeitung: mehr...

Juli 2012

Esslinger Dialog zur Eurokrise

 

Die Esslinger Landtagsabgeordnete Andrea Lindlohr diskutierte mit Dr. Gerhard Pfister, Hochschule Nürtingen, Dr. Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag, und Bernd Haußels, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen.

Veröffentlicht in der ‘Zwiebel’ vom 19. Juli 2012

Zum dritten Esslinger Dialog kamen rund 60 Gäste in die Reichsstadt. „Wir brauchen eine stärkere Regulierung der Finanzmärkte“, forderte Andrea Lindlohr. „Außerdem müssen wir unsere Staatsschulden abbauen, um weniger abhängig vom Finanzmarkt zu sein.“ Zur Haushaltssanierung in den Krisenstaaten erläuterte Bernd Haußels: „Bei jeder Unternehmensinsolvenz gewähren die Gläubiger dem Management eine Atempause, um wieder auf die Beine zu kommen.“ Weil ein Staat so viele Gläubiger habe, funktioniere das nicht. „Darum ist der europäischen Rettungsfonds ESM notwendig.“


Für Gerhard Schick geht der ESM nicht weit genug: „Mit 3,3 Billionen Euro steht Deutschland schon für die Krisenländer in der Haftung. Die Bundesregierung will zwar den Fiskalpakt, aber keinen Altschuldentilgungsfonds, um die Zinslast dauerhaft zu senken und das Geld zu sichern. Das ist so, als würden Sie sich einen Fahrradhelm aufziehen, um danach nur am Schreibtisch zu sitzen.“ Dr. Gerhard Pfister räumte ein, dass ein Tilgungsfonds den „Teufelskreis zwischen Staatsverschuldung und Wirtschaftskrise aufbrechen“ könne. Er dürfe aber nicht dazu führen, dass die Sparanstrengungen nachließen.


In der Diskussion sprach das Publikum die Rolle der Rating-Agenturen, die Verteilungswirkungen der Krise und das Demokratiedefizit der EU an.

  

Andrea Lindlohr mit ihren Gästen: Prof. Dr. Karl Zenke, Mariana Vanek, Rudolf Bosch und Dr. Joachim Friedrichsdorf (v.l.n.r.)

Februar 2012 

Esslinger Dialog: Welche Schule wollen wir?

Andrea Lindlohr MdL sprach mit Mariana Vanek, Realschule Oberesslingen, Rudolf Bosch, Kultusministerium, Prof. Dr. Karl Zenke, Bildungsforscher und Dr. Joachim Friedrichsdorf, Geschwister-Scholl-Schule Tübingen. 

Der Zeitungsartikel zur Veranstaltung aus der Eßlinger Zeitung. mehr...

Bilder zur Veranstaltung. mehr...

Video Winne Hermann in Esslingen

Die Videos zur Veranstaltung auf fluegel.tv

zum Vortrag http://www.fluegel.tv/beitrag/2810

zur Diskussion http://www.fluegel.tv/beitrag/2816

 

 

Energie der Zukunft in der Diskussion 

 Neue Reihe „Esslinger Dialog“ thematisiert Energiewende - Unterschiedliche Interessen prallen aufeinander.

mehr in der Eßlinger Zeitung vom 19.10.2011

Wahlparty Landtagswahl 2011

 

 


März 2011

Große Menschenkette am 12. März zwischen Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim

Zusammen mit 60.000 Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet haben wir am 12. März  2011 eine 45 km lange, komplett geschlossene Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart  gebildet und gefordert, den Atomausstieg in die Hand zu nehmen. 

 

 


 

 

März 2011

 

Artikel vom 12.03.2011 © Eßlinger Zeitung

 

Von Barbara Scherer

Faire Fummel

ESSLINGEN: Weltladen und Frauenrat organisieren Modenschau mit ethisch korrekt produzierten Textilien - Löhne über dem Mindestlohn

 

 

Der Saal im evangelischen Gemeindehaus am Blarerplatz war am Donnerstagabend gut besetzt. Der Esslinger Frauenrat und der Weltladen Esslingen hatten zum Thema „Fair produzierte Textilien“ eingeladen. Bei der Veranstaltung im Rahmen der Frauenwochen unter dem Motto „Wir wollen euch an die Wäsche“ stellte Modedesignerin Johanna Riplinger aktuelle Mode vor, die unter fairen Bedingungen entstanden ist.

 

Ein Kurzfilm gab zunächst Einblicke in die Arbeitsbedingungen in den Weltmarktfabriken der Textilindustrie in Ostasien. Die Dokumentation zeigte, wie Frauen zum Teil 18 Stunden am Tag für zehn Euro im Monat ohne Absicherung und Gesundheitsschutz schuften. Er zeigte aber auch Frauen in Bangladesh, die aktiv werden und den staatlichen Mindestlohn von 20 Euro erzwingen.„Meist sind die Frauen die Opfer in dieser Industrie“, sagte die Grünen-Landtagskandidatin Andrea Lindlohr, die den Abend moderierte. „Der Film zeigt aber auch Frauen als Akteurinnen.“ Die Nachfrage nach „sauberen Kleidern“ steige zwar, der Anteil solcher Produkte betrage aber weniger als ein Prozent, so Lindlohr weiter. Firmen wie das Pariser Unternehmen Ethos haben sich dem fairen Geschäft verschrieben. Johanna Riplinger arbeitet dort seit 2006 als Modedesignerin. Die Tochter eines Tübinger Theologen erklärte, wie Ethos funktioniert: In Indien, Bolivien und auf Madagaskar arbeiten Rohstoffproduzenten, Färber und Näher für das Unternehmen. Die Arbeiterinnen und Arbeiter werden so entlohnt, dass sie gut davon leben können. „Unsere Löhne liegen bis zu 130 Euro über den staatlichen Mindestlöhnen“, sagte Riplinger. Ethos reiße die Produktionsabläufe nicht auseinander: „Dort, wo die ökologisch angebaute Baumwolle wächst, wird auch gefärbt und genäht.“ Ein Vorfinanzierungssystem, das vom Händler über Ethos bis zum Produzenten in Übersee laufe, verteile das Risiko auf mehrere Schultern. Riplinger ist dafür verantwortlich, dass die Kleider „nicht nur politisch korrekt, sondern auch modisch aktuell sind“. Nachdem 2008 die erste Kollektion auf den Markt gekommen war, erscheinen mittlerweile zwei Kollektionen im Jahr. Die Teile werden weltweit in rund 180 Läden verkauft, in Esslingen im Weltlade

 

Verspielte Blumendessin

 

Aktuelle, in einem indischen Projekt gefertigte Kollektionsteile wurden am Donnerstagabend gezeigt und fanden den Beifall des Publikums. Röcke, Hosen, Kleider, Shirts, Schals und Jacken bestehen aus Baumwolle und Leinen. In Beige, Oliv, Weiß, Blau, und leuchtende Rottöne gefärbt, können sie miteinander kombiniert werden. Auffällig ist das verspielte Blumendessin. Auch für Männer gibt es ein paar Teile. „Die Kollektion ist so angelegt, dass sie junge und ältere Menschen anspricht und zu moderaten Preisen zu haben ist“, erklärte Riplinger.

 

Die junge Designerin fühlt sich zuweilen etwas eingeengt, weil sie sich bei der Wahl der Materialien auf Leinen und Baumwolle beschränken muss, denn Viskose oder Kunstfasern werden bei Ethos nicht verarbeitet. Das stimuliere jedoch die Kreativität, verriet die junge Designerin, die für die Zukunft eine eigene Kollektion aus Seide plant.

 

 

 

 


Februar 2011 im Alten Rathaus Esslingen

Tatkräftig und verantwortungsvoll Regieren und die Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen – wie geht das zusammen?

Renate Künast ist Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag und hat als Verbraucherschutzministerin dazu Erfahrung  gesammelt. Sie sprach und diskutierte über gutes und bürgernahes Regieren und aktuelle politische Fragen.

Moderation: Andrea Lindlohr

 

 

 

 

 



 

Sind Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter die Feinde der Bahn, oder sind es
Fehlinvestitionen und eine falsche Bahnpolitik? Dazu sprach und diskutierte
Winfried Hermann MdB, Vorsitzender des Verkehrsauschusses des Deutschen
Bundestags, sowie und Andrea Lindlohr, Landtagskandidatin.



 


Oktober 2010

„Bürger in Bewegung“

Informationsveranstaltung zu Stuttgart 21 mit Winfried Kretschmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag 

in der Schickhardthalle im Alten Rathaus Esslingen.

Winfried Kretschmann spricht und diskutiert über Stuttgart 21 und die Bürgerdemokratie. Moderation: Andrea Lindlohr, Landtagskandidatin.

Fotos zur Veranstaltung finden Sie unter:

http://www.facebook.com/album.php?aid=2062312&id=1375307121&l=e765b03d6e

Der Bericht der Esslinger Zeitung zur Veranstaltung. mehr...

Ausschnitte der Veranstaltung auf Youtube:





 


Juli 2010

Bei Aktionen und Demos gegen Stuttgart 21 sind wir regelmäßig auch dabei.

 


Juli 2010

PATIENT EURO - Was wird aus unserem Geld?

Unsere Währung ist in der Krise und konnte nur durch einen
milliardenschweren Rettungsschirm vor einem dramatischen Absturz bewahrt
werden.

Über die Hintergründe und Auswirkungen der Eurokrise diskutierten die Landtagskandidatin der Grünen im Wahlkreis Esslingen Andrea Lindlohr mit
Volker König, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Esslingen eG, und
Alexander Bonde, haushaltspolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag



Dazu der Artikel aus der Eßlinger Zeitung vom 15.7.2010

In der Eurofrage herrscht die große Gemeinsamkeit

ESSLINGEN: Chef der Volksbank wirbt auf einer Veranstaltung der Grünen für eine neue Verantwortung in der Finanzpolitik

(do) - Die Grünen sind für Volker König, den Chef der Esslinger Volksbank, längst eine ganz normale Partei. Wenn sie ihn einlädt, kennt er keine Berührungsängste. So hat er jetzt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Alex Bonde in der „Reichsstadt" mehr als 40 Besuchern die aktuelle Finanzkrise erklärt. Dabei zeigte sich, dass es in der Analyse auch inhaltlich weitgehende Übereinstimmung gibt.

„Patient Euro" - so hatte der Ortsverein die Einladung zu der Veranstaltung überschrieben, die von der Kandidatin der Grünen für die Landtagswahl 2011, Andrea Lindlohr, moderiert wurde. König und Bonde waren sich einig, dass das europäische Finanzsystem zuletzt in bedenkliche Schieflage geraten ist. Für Katastrophenstimmung sehen sie aber keinen Anlass. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank freute sich über den gegenwärtigen Aufschwung. Mehrfach wiederholte er zudem, „dass ich keine Anzeichen erkennen kann, wonach eine Inflation oder Deflation droht". Nach seiner Ansicht werden entsprechende Ängste von interessierter Seite nur geschürt, weil mit verunsicherten Verbrauchern gute Geschäfte zu machen seien. Auch Bonde, der sich als haushaltspolitischer Sprecher der Grünen einen Namen gemacht hat, hält nichts von Horrorszenarien. Er fügte aber hinzu, „wir sind nicht über den Berg".

Viele Gemeinsamkeiten

Zu den Gemeinsamkeiten gehörte die Position, dass es zu der jüngsten Rettungsaktion der Bundesregierung und der Europäischen Union keine Alternative gegeben hat. „Wenn wir Griechenland seinem Schicksal überlassen hätten, wären wir von dem Problem rasch eingeholt worden", so König. Dessen Rezept für den Weg aus der Krise befürwortet auch Bonde. Das Vertrauen der Finanzmärkte in den Euro müsse zurückgewonnen werden, fordern sie. Außerdem setzen sie darauf, dass alle Akteure in der Finanzwelt wieder eine umfassende Verantwortung für die Folgen ihres Handelns übernehmen.

Die Hoffnung der Moderatorin, König werde den Abend mit Kritik an Politik und Grünen beleben, erfüllte sich nur sehr bedingt. „Mir geht das Messer in der Tasche auf, wenn SPD und Grüne heute fordern, die Finanzmärkte müssten ganz streng reguliert werden", sagte er einmal. Die rot-grüne Koalition habe unter Schröder genau das Gegenteil getan. Empört reagierte er auch auf Bestrebungen, eine allgemeine Bankenabgabe einzuführen. „Wir von der Volksbank betreiben eine verantwortungsvolle Politik. Jedes Jahr zahlen wir einen Millionenbetrag in den Sicherungsfonds. Warum sollen ausgerechnet wir zusätzlich zur Kasse gebeten werden?" Eine wirkliche Diskussion vermochte er mit solchen Spitzen nicht in Gang zu setzen. Bonde lehnt eine pauschale Bankenabgabe ebenfalls ab. Und den Vorwurf, Rot-Grün habe den Weg für verantwortungslose Spekulanten geebnet, wies er zurück. Er räumte nur ein, dass aus heutiger Sicht die Regulierungen nicht weit genug gegangen sind.


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März 2010

Gemeinsam waren wir in Neckarwestheim.


März 2010

Öffentliche Diskussionsveranstaltung zu Stuttgart 21 

Der Widerstand wächst

Veranstaltung der Grünen zu Stuttgart 21 findet großes Interesse



200 BürgerInnen im alten Rathaus



Scharfe Kritik am Vorhaben.



Drexler muss sich auf Esslinger Widerstand einstellen. mehr...


 

Reaktion des Ortsverbandes auf das Interview mit Wolfgang Drexler (SPD),  Sprecher von Stuttgart 21,  in der Esslinger Zeitung vom 16.1.2010

 

Dass die Anstrengungen von Wolfgang Drexler „bislang ... nichts am massiven Widerstand gegen das Milliardenprojekt der Bahn ändern" konnten, liegt sicherlich daran, mehr....

 

 


September 2009

Hoffest auf dem Biolandhof Schickinger in Reichenbach mit Boris Palmer  

 

30 Jahre B90/die Grünen Kreisverband Esslingen

 

Der Link zu Biolandhof Schickinger und mehr zum Fest....

 

Die Esslinger Zeitung berichtet am 14.9.2009

Mit Öko aus der Wirtschaftskrise

REICHENBACH/ESSLINGEN: Boris Palmer beim Hoffest der Grünen auf dem Biolandhof Schickinger - Andrea Lindlohr wirbt für Atomausstieg

Für das Hoffest der Grünen in Reichenbach hat es mehrere Gründe gegeben. Der Kreisverband feierte sein 30-jähriges Bestehen, der gastgebende Biolandhof Schickinger weihte seine neue Hofstelle ein - und es ist Wahlkampf, auch für die Esslinger Bundestagskandidatin Andrea Lindlohr. Im Mittelpunkt beim Hoffest stand der angriffslustige und unterhaltsame Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer.

Von Peter Dietrich

„Bio" war Programm gestern Mittag: Die Zutaten fürs Salatbüffet kamen vom Gastgeber, Fleisch und Würste von einem Biolandhof in Mutlangen. Auch Backwaren, Bier, Wein und Sekt, Kaffee und Apfelsaft stammten aus biologischem Anbau. Ohne Einweggeschirr blieben die Mülleimer fast leer. Ein „Markt der Möglichkeiten" informierte über Ökostrom und Autoteile, Ziegen- und Imkereiprodukte.„Keine Partei ist so gnadenlos bekämpft worden", erinnerte Winfried Kretschmann, grünes Urgestein und heute Fraktionsvorsitzender im Landtag. „Wir galten als Technikfeinde und Arbeitsplatzvernichter." Wer dies 30 Jahre durchgestanden habe, dem könne man trauen. Das Zeitfenster gegen den Klimawandel sei eng: „Deshalb ist es wichtig, dass wir etwas zu sagen haben." Nur mit Öko gehe es aus der Wirtschaftskrise: „Mit Umweltschutz zerstören wir keine Arbeitsplätze, sondern schaffen neue, und zwar gute und gescheite." 25 Jahre ist es her, dass „Remstalrebell" Helmut Palmer in Reichenbach Bürgermeister werden wollte. Sein Sohn Boris durfte zuvor, als Sechsjähriger, dem wegen Beamtenbeleidigung inhaftierten Vater nur durch Panzerglas begegnen. Es herrschte kalter Krieg, die Autoindustrie kämpfte gegen den Katalysator. Heute sagt Boris Palmer, es sei bitter nötig gewesen, dass damals Menschen aufgestanden sind, um die Republik zu ändern. Auch der Tübinger OB eckt immer wieder an. Etwa mit dem Dienstwagen. Im Oktober, kündigte Palmer an, werde er den Smart zurückgeben. Beim Tanken habe er gemerkt, dass der sechs Liter verbrauche, sein neues Elektrofahrrad brauche umgerechnet 0,1 Liter pro 100 Kilometer. Damit sei er in der Stadt schneller als der Unirektor mit Mercedes und Fahrer. Geld, forderte Palmer, gehöre nicht in alte Strukturen, sondern in Zukunft und Bildung investiert: „Da passiert ohne die Grünen viel zu wenig." Den Zuhörern empfahl er den Einbau einer drehzahlgesteuerten Heizungspumpe. Moderator Matthias Weigert ergänzte: „Machen Sie nicht nur ihre beiden Kreuze, handeln Sie als Verbraucher entsprechend."

„Wir haben kein Endlager, die Atomenergie ist nicht sicher", warb Lindlohr für den schnellen Atomausstieg. Ebenso wichtig ist ihr der entschiedene Einsatz gegen Gentechnik auf dem Teller. Sie stehe für eine grüne Wirtschaftspolitik und wolle „kleine, leichte, effiziente Fahrzeuge". Über Kulturförderung sprach keiner, doch die war mit der Band „Zydeco Playboys" und dem Zauberer Jorgos Katsaros ins Fest eingebaut. Für die Kinder gab’s Ponyreiten.

September 2009

Cem Özdemir auf der Grünen Bank

Der Bundesvorsitzende von B90/die Grünen kam nach Esslingen und sprach auf der Grünen Bank mitten auf der Agnesbrücke mit unserer Bundestagskandidatin Andrea Lindlohr

 

Hier noch eine Glosse zu Cem aus der Stuttgarter Zeitung vom 20.08.2009. mehr...

 

 

 

 

 

August 2009

 

auf der Agnesbrücke am Schelztorturm in Esslingen


Mit aktuellen Themen an einem schönen Esslinger Ort: Zu Gast MdB Alexander Bonde.
 

 

Alexander Bonde, ist seit 2002 Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/die Grünen für den Wahlkreis Emmendingen. Er ist haushaltspoltischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

 

Auf der Grünen Bank der Esslinger Grünen auf der Agnesbrücke sprach er mit Andrea Lindlohr, grüne Bundestagskandidatin im Wahlkreis Esslingen, und den Bürgerinnen und Bürgern:

 

Über die Wirtschaftskrise und grüne Jobs, über seine Erfahrungen als Mitglied des neuen Kontrollausschuss für den Bankenfonds SoFFin, über die Krise der öffentlichen Haushalte und was das alles mit junger grüner Politik zu tun hat.


STADTRUNDGANG
Orte öffentlichen Ehrens und Gedenkens

Juli 2009

Außergewöhnliche Frauenleben in Esslingen standen im Mittelpunkt dieses zweiteiligen

geschichtlichen Rundgangs. Vorgestellt und porträtiert wurden zum einen mehrere der zehn berühmten Frauen,  für die im Vorjahr Gedenktafeln errichtet oder „Stolpersteine“ verlegt wurden.

Führung mit Frau Dr. Gudrun Silberzahn-Jandt,

Kulturwissenschaftlerin

Als Leiterin der Frauengeschichtswerkstatt hat sie gemeinsam mit

der Frauenbeauftragten Beate Latendorf die Errichtung der zehn

Frauengedenktafeln initiiert und wissenschaftlich begleitet.

Ausführlicheres zur Stadtführung in der PDF >>>


Im Juli 2009 gings zur Demo nach Neckarwestheim

 

 


Gentechnikfreies Popcorn auf der Inneren Brücke

Juni 2009

Die Grünen verschenkten an ihrem Infostand frisch hergestelltes gentechnikfreies Popcorn.

"Jeder Mensch muss selbst entscheiden können, was er isst. Essen ohne Gentechnik muss auch in Zukunft gewährleistet sein! Deshalb mache ich mich vor Ort stark für vollwertige, natürlich erzeugte Lebensmittel", sagt Heike Habermann, Grüne Kreisvorständin.

Die Esslinger Grünen setzen sich für eine Gentechnikfreie Reichsstadt ein. Es könnte eine Art Label werden mit dem die Esslinger deutlich machen, dass sie keine gentechnisch veränderten Lebensmittel wollen. Weder im Privaten möchten sie manipuliertes Essen auf dem Teller haben noch in öffentlichen Mensen und Kantinen.

Wenn Lebensmittelhändler die gekennzeichneten Waren auslisten, öffentliche Verpflegungsbetriebe konsequent gentechnikfrei arbeiten und Privatleute zielgenau einkaufen, dann ist Vieles erreicht.


 

 

 


Grüne verschenken Energiesparlampen

Juni 2009

Im Rahmen ihrer Ökostromkampagne „Rückenwind für Ökostrom" verteilten Bündnis 90 / Die Grünen am Samstag in Esslingen auf der inneren Brücke Energiesparlampen an interessierte Stromkunden. Die Grünen reagierten damit auf die massive Strompreiserhöhung der EnBW zum 1. Juli und rufen zum Stromwechsel auf.

Mehr zur Stromwechselkampagne der Esslinger Grünen finden Sie hier.

 

„So lässt sich doppelt sparen," sagt Grünen-Vorstand Helmut Müller-Werner. Erstens reduziert man mit der geschenkten Energiesparlampe seine Stromrechnung und zweitens sei Ökostrom wesentlich kostengünstiger als der EnBW Tarif. „Ein Haushalt mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch spart mit Ökostrom 85 Euro im Jahr gegenüber dem EnBW-Normaltarif," sagt Müller-Werner. Als Frechheit empfindet Jürgen Menzel, Stadtrat und Energieexperte der Grünen die Begründung der EnBW zur Tariferhöhung wegen angeblich gestiegener Strombeschaffungskosten. „Das Gegenteil ist der Fall: Monatelang sind die Strompreise an der Leipziger Strombörse massiv gefallen."


 

Mai 2009

Diskussionsveranstaltung zur EU-Automobilpolitik
Jobkiller oder Innovationsmotor?

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